Unsere Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein Landfrauen Opfingen e.V.  brachte uns einige Einsichten und Erkenntnisse über die "Jungbrunnen" des Lebens.
Frau Ursula Keintzel, Familientherapeutin, brachte in ihrem Vortrag wichtige An- und Einsichten zum Verhältnis junger und älterer Menschen zur Sprache. Wie können wir das Miteinander und Füreinander persönlich beeinflussen? Eine sinnvolle Beschäftigung verhindert Langeweile und die Eingrenzung auf das persönliche Befinden, ein wertschätzender Umgang mit jungen Menschen verhindert den ständig erhobenen "moralischen Zeigefinger" und macht Gemeinschaft mit jungen Menschen möglich.
Das Leben nach dem Renteneintritt planen? Ein Projekt, dass zum Scheitern verurteilt ist, denn das Leben ist voller Überraschungen. Wichtig sind jedoch Eckpunkte, die Stabilität und Sicherheit bieten. Bewahren und immer wieder fördern sollte man seine Fähigkeit zur Flexibilität durch die Beschäftigung mit neuen Themen und Tätigkeiten.
Um auch in höherem Alter möglichst lange selbstständig bleiben zu können, sollte man frühzeitig das persönliche Leistungsprinzip hinterfragen. Oft verhindern unsere eigenen Ansprüche an uns selbst die Offenheit, auch einmal um Hilfe bitten zu können und Hilfeleistungen von Mitmenschen ohne schlechtes Gewissen annehmen zu können. Wichtigstes Fazit um lange jung zu bleiben: Sich durch eigene Ansprüche nicht selbst einschränken und hinnehmen, was man nicht ändern kann.