Tag der offenen Tür bei "Zu Gast wie Daheim"

Fröhlich und aufgeschlossen fanden sich interessierte Menschen, Angehörige und betreute Gäste in "ihrem" Gasthaushalt ein. Am wunderschönen Herbstsonntag 16.10.2016 durften alle Beteiligten in und um den Gasthaushalt eine Inklusionsleistung der etwas anderen Art erleben: Einen positiven und unverkrampften Umgang mit dem Thema Demenz und Menschen mit Betreuungsbedarf. Nette Erzählungen, informative Gespräche und kleine Musikeinlagen rundeten den Nachmittag ab. Dank vieler eifriger Kuchenbäckerinnen war die Kaffeetafel reichlich gedeckt. Ein herzliches Dankeschön für die gespendeten Kuchen, Mercy auch den eifrigen HelferINNEN und alle, die mit ihrem Kommen Interesse und Unterstützung demonstriert haben.

Unsere Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein Landfrauen Opfingen e.V.  brachte uns einige Einsichten und Erkenntnisse über die "Jungbrunnen" des Lebens.
Frau Ursula Keintzel, Familientherapeutin, brachte in ihrem Vortrag wichtige An- und Einsichten zum Verhältnis junger und älterer Menschen zur Sprache. Wie können wir das Miteinander und Füreinander persönlich beeinflussen? Eine sinnvolle Beschäftigung verhindert Langeweile und die Eingrenzung auf das persönliche Befinden, ein wertschätzender Umgang mit jungen Menschen verhindert den ständig erhobenen "moralischen Zeigefinger" und macht Gemeinschaft mit jungen Menschen möglich.
Das Leben nach dem Renteneintritt planen? Ein Projekt, dass zum Scheitern verurteilt ist, denn das Leben ist voller Überraschungen. Wichtig sind jedoch Eckpunkte, die Stabilität und Sicherheit bieten. Bewahren und immer wieder fördern sollte man seine Fähigkeit zur Flexibilität durch die Beschäftigung mit neuen Themen und Tätigkeiten.
Um auch in höherem Alter möglichst lange selbstständig bleiben zu können, sollte man frühzeitig das persönliche Leistungsprinzip hinterfragen. Oft verhindern unsere eigenen Ansprüche an uns selbst die Offenheit, auch einmal um Hilfe bitten zu können und Hilfeleistungen von Mitmenschen ohne schlechtes Gewissen annehmen zu können. Wichtigstes Fazit um lange jung zu bleiben: Sich durch eigene Ansprüche nicht selbst einschränken und hinnehmen, was man nicht ändern kann.

Für die Pflege zuhause bietet die Kirchliche Sozialstation ihre Leistungen an. Weiterreichende Dienstleistungen in Haushalt und Begleitung gibt es durch die HelferInnen der Nachbarschaftshilfe. In einem interessanten Vortrag gaben Sonja Krinke und Dietmar Bitzenhofer Einblicke in Arbeit und Strukturen der Nachbarschaftshilfe.

Presseartikel zur Info-Veranstaltung

Badische Zeitung 17.10.2015
http://www.badische-zeitung.de/…/tollkuehne-idee-kommt-gut-…

Reblandkurier Ausgabe Tuniberg 4.11.2015
http://de.calameo.com/read/003743820748992b1348e?trackersource=library

Kleine und größere technische Helfer in der häuslichen Pflege

Welche Alltagshelfer gibt es?
Woher kann ich solche "kleinen Helfer" beziehen?
Wie hoch sind die Kosten, wer hilft, finanzielle Belastungen zu tragen?
Wo kann man die Alltagshelfer ausprobieren?

Tasse mit Kaffeeschaum und ClowngesichtNärrisch war unser letzter Plaudertreff. In einem liebevoll, fastnächtlich geschmückten Rahmen mit Wein und Fasnetküchle haben wir gesungen, geschunkelt und witzige Beiträge gehört. Eine  Büttenrede nahm das Bürgernetzwerk und seine engagierten Mitarbeiter auf die Schippe. So ist Fasnet! Wir freuen uns  jetzt schon auf den nächsten Plaudertreff am 27. Februar 2015 um 15 Uhr im Hotel Blume. Da werden wir voraussichtlich einen ungewöhnlichen Reisebericht hören.